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Nächste Live-Events:  10. September - 10:30 - 11:15 Uhr

Gipserpraktikerinnen und -praktiker EBA bereiten Untergründe vor, isolieren sie und tragen Verputze auf. Sie mischen Gips, glätten Oberflächen, bauen Trockenbauwände aus Gipsplatten, montieren Metallunterkonstruktionen und führen Reparaturen aus. Sie schützen Bauteile, halten Sicherheits- und Umweltschutzvorschriften ein, räumen die Baustelle auf und pflegen ihre Werkzeuge. Gearbeitet wird drinnen und draussen, oft im Team und bei wechselnden Bedingungen - handwerkliches Geschick und körperliche Belastbarkeit sind wichtig.
Weiterbildung
  • Kurse: Angebote von Fach- und Berufsfachschulen sowie vom Schweizerischen Maler- und Gipserunternehmer-Verband (SMGV, smgv.ch).
  • Zusatzlehre: Verkürzte Grundbildung als Gipser/in-Trockenbauer/in EFZ.
  • Nach dem EFZ-Abschluss stehen dieselben Weiterbildungen offen wie für EFZ-Fachleute (z. B. Spezialisierungen, höhere Berufsbildung).
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Fragen und Antworten zum Lehrberuf
Was macht ein/e Gipserpraktiker/in EBA?
Du bereitest Wände und Decken vor, isolierst sie, mischst Gips und trägst ihn auf. Du glättest Oberflächen, montierst Trockenbauwände und führst kleinere Reparaturen aus - stets unter Einhaltung von Sicherheits- und Umweltschutzvorschriften.
Welche typischen Tätigkeiten gehören dazu?
Pläne lesen, Arbeitsflächen ausmessen, Material bereitstellen, Untergründe isolieren/abdichten, Verputz von Hand oder mit Maschinen auftragen, Metallrahmen und Gipsplatten montieren, Fassadenverkleidungen anbringen, Stuckaturen ausführen, Baustelle aufräumen und Werkzeuge warten.
Wie lange dauert die Ausbildung?
2 Jahre. Der Abschluss lautet Gipserpraktiker/in EBA.
Wo findet die Ausbildung statt?
In Gipserbetrieben, ergänzt durch schulische Blockwochen (z. B. SMGV-Ausbildungszentrum, Wallisellen) und überbetriebliche Kurse (20 Tage in 2 Jahren).
Welche Inhalte lerne ich in der Ausbildung?
Planen, Vorbereiten und Rapportieren der Arbeiten; Verputzen und Montieren von Gipswandbauplatten; Arbeitssicherheit, Gesundheitsschutz und Umweltschutz.
Welche Voraussetzungen brauche ich?
Abgeschlossene obligatorische Schule; handwerkliches Geschick, praktisches Verständnis, körperliche Belastbarkeit, Teamfähigkeit und Dienstleistungsbewusstsein.
Wie sieht der Arbeitsalltag aus?
Du arbeitest drinnen und draussen auf Baustellen, oft im Team mit anderen Baufachleuten. Schutzkleidung (z. B. Helm, Sicherheitsschuhe) ist Pflicht; die Arbeitszeiten sind in der Regel regelmässig.
Welche Weiterbildungsmöglichkeiten habe ich?
Kurse von Fachschulen und dem SMGV. In der Regel ist eine verkürzte EFZ-Lehre als Gipser/in-Trockenbauer/in möglich; danach stehen weitere Spezialisierungen und höhere Berufsbildung offen.
Wo kann ich arbeiten?
Vor allem in Gipserbetrieben; der Austausch mit anderen Gewerken auf der Baustelle ist tägliche Praxis. Die Jobaussichten sind gut.
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