Agrarpraktiker/in EBA
Hast du dich je gefragt, woher die Lebensmittel auf deinem Teller wirklich kommen?
Genau das erleben Lernende als Agrarpraktiker/in EBA hautnah - jeden Tag.

Du arbeitest in landwirtschaftlichen Betrieben: Tiere füttern und pflegen, Felder bestellen, ernten, lagern.
Je nach Fachrichtung hältst du Nutztiere, baust Gemüse und Obst an oder hilfst beim Herstellen von Wein.

Böden vorbereiten, säen, pflanzen, Kulturen schützen - du lernst, wie die Natur funktioniert und wie man sie verantwortungsvoll nutzt.
Der Arbeitsalltag ist wetter- und saisonabhängig, mit wechselnden Zeiten und viel Abwechslung im Freien.

Wer gerne draussen arbeitet, Tiere liebt und mit der Natur verbunden sein will, ist hier genau richtig. Videos von echten Lernenden folgen bald - schau regelmässig rein.
Weiterbildung
  • Kurse: Angebote von Fach- und Berufsfachschulen sowie Verbänden.
  • Zusatzlehre (verkürzte Lehre, i. d. R. möglich): Landwirt/in EFZ, Geflügelfachmann/-frau EFZ, Obstfachmann/-frau EFZ, Gemüsegärtner/in EFZ, Winzer/in EFZ, Weintechnologe/-login EFZ.
  • Nach Abschluss stehen dieselben Weiterbildungen offen wie für die entsprechenden EFZ-Berufe.
Fachrichtungen: Spezialkulturen, Weinbereitung, Landwirtschaft
Gib deinen Wohnort ein und finde einen Lehrbetrieb in deiner Nähe
oder

Videofeed

Fragen und Antworten zum Lehrberuf
Was macht ein/e Agrarpraktiker/in EBA?
Du arbeitest in der Landwirtschaft: Du hältst und versorgst Nutztiere, baust Kulturen an (Ackerbau, Gemüse, Obst, Reben) oder stellst Wein her. Du bereitest Böden vor, säst, schützt Pflanzen, erntest und lagerst Produkte und setzt Maschinen ein.
Welche Fachrichtungen gibt es?
Drei Fachrichtungen: Landwirtschaft, Spezialkulturen und Weinbereitung.
Welche typischen Tätigkeiten gehören dazu?
Landwirtschaft: Acker- und Futterbau, Bodenbearbeitung und Saat, Pflanzenschutz, Ernte, Tierzucht/-haltung, Stallreinigung, Mithilfe bei Milch- und Fleischproduktion.
Spezialkulturen: Arbeiten im Gemüse-, Obst- und Rebbau, Bewässern, Düngen, Schneiden, Ernten, Sortieren, Verpacken und Lagern.
Weinbereitung: Reben pflegen, Trauben lesen, Trauben pressen und vergären, Wein abfüllen und lagern.
Wie lange dauert die Ausbildung?
2 Jahre. Der Abschluss lautet Agrarpraktiker/in EBA.
Wo findet die Ausbildung statt?
Die betriebliche Bildung erfolgt in landwirtschaftlichen Betrieben oder Kellereien. Du besuchst zusätzlich 0,5 Schultage pro Woche an der Berufsfachschule sowie überbetriebliche Kurse (5 Tage in 2 Jahren).
Was lerne ich in den Fachrichtungen?
Landwirtschaft: Pflanzenbau, Tierhaltung, Mechanisierung & technische Anlagen.
Spezialkulturen: Pflanzenbau, Mechanisierung & technische Anlagen.
Weinbereitung: Pflanzenbau, Weinbereitung, Mechanisierung & technische Anlagen.
Welche Voraussetzungen brauche ich?
Abgeschlossene obligatorische Schule. Freude an Tieren, Verständnis für Naturzusammenhänge, praktische Fähigkeiten, technisches Verständnis (Maschinen), gute Gesundheit und körperliche Verfassung (wetterfest, keine relevanten Allergien).
Wie sieht der Arbeitsalltag aus?
Du arbeitest im Stall, auf Feldern, in Obstanlagen, Rebbergen oder Kellereien. Die Arbeit ist wetter- und saisonabhängig; unregelmässige Arbeitszeiten und Wochenendarbeit gehören dazu.
Welche Weiterbildungsmöglichkeiten habe ich?
Kurse von Fach- und Berufsfachschulen sowie Verbänden. Zudem ist in der Regel eine verkürzte EFZ-Zusatzlehre möglich (z. B. Landwirt/in, Geflügelfachperson, Obstfachperson, Gemüsegärtner/in, Winzer/in, Weintechnologe/-login). Danach stehen dir die gleichen Wege offen wie mit dem jeweiligen EFZ.
Wie sind die Berufsaussichten?
Gut. Agrarpraktiker/innen sind gefragte Berufsleute in landwirtschaftlichen Betrieben und Kellereien.