Hast du Freude am Nähen und möchtest lernen, wie professionelle Kleidungsstücke entstehen?
Genau das erleben Lernende als Bekleidungsnäher/in EBA täglich.

Du nähst zugeschnittene Stoffteile zusammen, bringst Taschen, Reissverschlüsse oder Gürtel an und prüfst die fertigen Teile.
Du arbeitest mit verschiedenen Nähmaschinen und wählst passende Fäden und Nähfüsse.

Genauigkeit, handwerkliches Geschick und ein Sinn für Formen und Farben sind gefragt.
Wer gerne näht und Teil der Modebranche sein will, findet hier einen soliden Einstieg. Videos von echten Lernenden folgen bald - schau regelmässig rein.
Weiterbildung
  • Kurse: Angebote von Fach- und Berufsfachschulen sowie von der Interessengemeinschaft Berufsbildung Bekleidungsgestalter/in.
  • Zusatzlehre (verkürzte Lehre, in der Regel möglich): Bekleidungsgestalter/in EFZ. Danach stehen dieselben Weiterbildungen offen wie für Bekleidungsgestalter/innen EFZ (z. B. Spezialisierungen, höhere Berufsbildung).
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Fragen und Antworten zum Lehrberuf
Was macht ein/e Bekleidungsnäher/in EBA?
Du nähst Kleidungsstücke aus zugeschnittenen Stoffteilen, bringst Taschen, Reissverschlüsse oder Gürtel an, bügelst Nähte und kontrollierst die fertigen Produkte. Du wählst passende Fäden und Nähfüsse und bedienst verschiedene Nähmaschinen.
Welche typischen Tätigkeiten gehören dazu?
Stoffe vorbereiten, passende Fäden auswählen, Bügelanlagen einstellen, Kleidungsstücke verstärken und zusammennähen, Nähte und Kanten bügeln, Taschen und Verschlüsse anbringen, fertige Kleider prüfen und bügeln, Abfälle umweltgerecht entsorgen.
Wie lange dauert die Ausbildung?
2 Jahre, Abschluss Bekleidungsnäher/in EBA.
Wo findet die Ausbildung statt?
In einem Betrieb der Mode- oder Textilbranche. Ergänzend besuchst du 1 Schultag pro Woche an der Berufsfachschule und überbetriebliche Kurse (16 Tage in 2 Jahren).
Welche Inhalte lerne ich in der Ausbildung?
Arbeitsplatz einrichten, Material verstärken und fixieren, Schnittteile nähen, Bekleidungsteile bügeln und formen, Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz einhalten, Umweltschutz beachten.
Welche Voraussetzungen brauche ich?
Abgeschlossene obligatorische Schule, Sinn für Formen und Farben, genaues Arbeiten, geschickte Hände, Gespür für Modetrends, Ausdauer.
Wie sieht der Arbeitsalltag aus?
Du arbeitest in Werkstätten mit Näh- und Bügelmaschinen. Das Raumklima ist oft warm und feucht. Du arbeitest im Team mit Bekleidungsgestalter/innen EFZ. Arbeitsplätze gibt es vor allem in industriellen Bekleidungsateliers und Modegeschäften.
Welche Weiterbildungsmöglichkeiten habe ich?
Kurse von Fachschulen und der Interessengemeinschaft Berufsbildung Bekleidungsgestalter/in, verkürzte EFZ-Lehre als Bekleidungsgestalter/in, danach höhere Berufsbildung oder Spezialisierungen.
Wie sind die Berufsaussichten?
In der Deutschschweiz ist der Arbeitsmarkt gut, in der Romandie gibt es wenige Bekleidungsunternehmen. Stellen finden sich in industriellen Ateliers und Modebetrieben.