Wie ist es, wenn du einen Raum mit einem perfekt verlegten Parkettboden verlässt - und weisst, dass er jahrelang so bleibt?
Genau das erleben Lernende als Boden-Parkettleger/in EFZ täglich.

Du verlegst verschiedenste Bodenbeläge - Parkett, Laminat, Teppiche, PVC oder Linoleum.
Du prüfst den Untergrund, gestaltest Muster und bringst die Beläge passgenau an.

Ein gutes Auge für Ästhetik, körperliche Fitness und Freude am Handwerk bringen dich hier weit.
Du legst das Fundament, auf dem alles steht - buchstäblich. Videos von echten Lernenden folgen bald - schau regelmässig rein.
Weiterbildung
  • Kurse: Weiterbildungen bei Fach- und Berufsfachschulen sowie über den Verband BodenSchweiz und die Interessengemeinschaft der schweizerischen Parkettindustrie.
  • Zusatzlehre: Verkürzte Lehre in der jeweils anderen Fachrichtung (Textil/elastisch ↔ Parkett) möglich.
  • Berufsprüfung (BP): z. B. Chefbodenleger/in oder Bodenbelagsberater/in (mit eidg. Fachausweis).
  • Höhere Fachprüfung (HFP): z. B. Bodenlegermeister/in.
  • Höhere Fachschule (HF): z. B. dipl. Techniker/in HF Bauplanung.
  • Fachhochschule (FH): z. B. Bachelor of Arts in Innenarchitektur (je nach Zulassungsbedingungen).
Fachrichtungen: Parkett, Textile und elastische Beläge
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Fragen und Antworten zum Lehrberuf
Wie lange dauert die Ausbildung als Boden-Parkettleger/in EFZ?
Die Ausbildung dauert 3 Jahre und findet in einem Fachgeschäft für Bodenbeläge oder einem Innendekorationsbetrieb statt. Zusätzlich gibt es überbetriebliche Kurse und wöchentlichen Berufsschulunterricht.
Welche Fachrichtungen gibt es?
Die Ausbildung gliedert sich in zwei Fachrichtungen: «Textile und elastische Beläge» sowie «Parkett». Wer eine Fachrichtung absolviert hat, kann eine Zusatzlehre in der anderen machen.
Wie körperlich ist der Beruf?
Die Arbeit erfordert Kraft, Ausdauer und Beweglichkeit, da du häufig kniest, bückst oder in ungewohnten Positionen arbeitest. Eine robuste Gesundheit ist wichtig.
Wo arbeiten Boden-Parkettleger/innen?
Sie arbeiten auf Baustellen oder in fertig eingerichteten Gebäuden - etwa in Privathaushalten, Büros oder Schulen. Die Zusammenarbeit mit Bauprofis und Kundschaft ist Teil des Alltags.
Wie gut sind die Berufsaussichten?
Die Nachfrage nach qualifizierten Bodenlegern ist gut. Wer motiviert ist, hat langfristige Perspektiven - sei es im Verkauf, in der Projektleitung oder als selbstständige/r Unternehmer/in.