Wie fühlt es sich an, eine Waffe so einzustellen, dass sie auf den Millimeter präzise funktioniert?
Genau das erleben Lernende als Büchsenmacher/in EFZ täglich.

Du stellst Gewehre und Pistolen her, baust sie zusammen und nimmst sie in Betrieb.
Du prüfst Funktion und Sicherheit, berätst Jägerinnen und Sportschützen und erledigst administrative Aufgaben.

Eine ruhige Hand, technisches Verständnis und ein hohes Verantwortungsbewusstsein sind unverzichtbar.
Präzision, Verantwortung und ein einzigartiges Handwerk - nichts für alle, aber das Richtige für dich. Videos von echten Lernenden folgen bald - schau regelmässig rein.
Weiterbildung
  • Kurse: Angebote von Berufsfach- und Fachschulen sowie des Schweiz. Büchsenmacher- und Waffenhändler-Verbandes und von Herstellern.
  • Berufsprüfung (BP): z. B. Prozessfachmann/-frau mit eidg. Fachausweis.
  • Höhere Fachprüfung (HFP): z. B. dipl. Produktionsleiter/in Industrie.
  • Höhere Fachschule (HF): z. B. dipl. Metall- und Fassadenbautechniker/in HF.
  • Fachhochschule (FH): z. B. Bachelor of Science in Mikrotechnik oder Maschinentechnik (je nach Zulassungsbedingungen).
Fachrichtungen: G-Profil, E-Profil
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Fragen und Antworten zum Lehrberuf
Wie wird man Büchsenmacher/in EFZ?
Du absolvierst eine 4-jährige Lehre in einer Büchsenmacherei. Ein bis zwei Tage pro Woche besuchst du die Berufsfachschule gemeinsam mit den Polymechaniker/innen EFZ, und du nimmst an überbetrieblichen Kursen in Lenzburg teil.
Was verdient man als Büchsenmacher/in EFZ?
Während der Lehre liegt dein Lohn im 1. Jahr bei etwa CHF 800-1000, im 2. Jahr rund CHF 1200, im 3. Jahr bis CHF 1600 und im 4. Jahr ca. CHF 2000. Nach der Lehrabschlussprüfung beträgt der Monatslohn je nach Betrieb und Region meist zwischen CHF 4800 und CHF 5500.
Wie lange dauert die Lehre als Büchsenmacher/in EFZ?
Die Ausbildung dauert 4 Jahre. Du erlernst fachgerechten Waffenbau, Präzisionsbearbeitung, Sicherheitsvorschriften und Beratung - praktisch im Betrieb und theoretisch in der Schule.
Kann man als Quereinsteiger/in Büchsenmacher/in werden?
Ein Quereinstieg ist selten, da die Lehrstellen begrenzt sind. Mit handwerklicher Erfahrung und technischem Hintergrund kann ein Betrieb dich in speziellen Kursen nachqualifizieren, doch üblicherweise folgt der Weg über die reguläre Lehre.