Wie fühlt es sich an, Alltagsgegenstände oder Spezialprodukte aus Holz herzustellen - von der Pflanzenwanne bis zum Spielzeug?
Genau das erleben Lernende als Holzhandwerker/in EFZ täglich.

Je nach Fachrichtung fertigst du Objekte für Garten, Freizeit oder den täglichen Gebrauch.
Du bearbeitest Holz mit Maschinen und Handwerkzeugen und setzt kreative Ideen um.

Handwerkliches Geschick, Kreativität und Freude am Werkstoff Holz machen diesen Beruf aus.
Ein Beruf, bei dem das Ergebnis in die Hände genommen werden kann - wörtlich. Was das im Berufsalltag wirklich bedeutet, zeigen dir Lernende direkt im Video.
Weiterbildung
  • Kurse: Angebote von Fach- und Berufsfachschulen, Schulen für Gestaltung, der Höheren Fachschule Holz Biel sowie vom Verband Schweizerischer Schreinermeister und Möbelfabrikanten (VSSM).
  • Berufsprüfung (BP): Mit eidg. Fachausweis, z. B.: Gestalter/in im Handwerk.
  • Höhere Fachschule (HF): Z. B.: dipl. Produktdesigner/in HF, dipl. Holztechniker/in HF Schreinerei/Innenausbau.
  • Fachhochschule (FH): Z. B. Bachelor of Science in Holztechnik, Bachelor of Arts in Innenarchitektur, Bachelor of Arts in Produkt- und Industriedesign (je nach Fachhochschule gelten unterschiedliche Zulassungsbedingungen).
Fachrichtungen: Weissküferei, Drechslerei
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Videofeed

Fragen und Antworten zum Lehrberuf
Was macht ein/e Holzhandwerker/in EFZ?
Du stellst in Handarbeit oder mit Maschinen Gebrauchsgegenstände aus Holz her. Je nach Fachrichtung fertigst du Möbelstücke, Spielzeuge oder Geräte für die Sennerei wie Eimer und Butterfässer. Du arbeitest kreativ, technisch und berätst auch die Kundschaft.
Wie lange dauert die Ausbildung?
Die Ausbildung dauert 4 Jahre. Du arbeitest in einer Drechslerei oder Weissküferei und besuchst Blockunterricht an der Schule für Holzbildhauerei in Brienz sowie überbetriebliche Kurse (26 Tage).
Welche Voraussetzungen brauche ich?
Du brauchst handwerkliches Geschick, Formengefühl, räumliches Vorstellungsvermögen und exaktes Arbeiten. Auch zeichnerische Fähigkeiten, Körperkraft und Belastbarkeit gegenüber Staub und Lärm sind wichtig.
Welche Weiterbildungsmöglichkeiten habe ich?
  • Kurse an Fach- und Berufsfachschulen oder der HF Holz Biel
  • Berufsprüfung z. B. Gestalter/in im Handwerk
  • Höhere Fachschule z. B. dipl. Holztechniker/in HF
  • Fachhochschule z. B. Bachelor in Holztechnik oder Innenarchitektur
Wo arbeitet man in diesem Beruf?
Du arbeitest in kleinen Werkstätten, oft im Stehen und mit Schutzkleidung. Teilweise arbeitest du mit anderen Holzfachleuten wie Schreiner/innen oder Holzbildhauer/innen zusammen. Mit Erfahrung kannst du eine Werkstattleitung übernehmen oder dich selbständig machen.