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Orthopädistinnen und Orthopädisten EFZ unterstützen Menschen mit eingeschränkter Bewegungsfreiheit durch individuell angefertigte Hilfsmittel wie Prothesen, Orthesen oder Rehabilitationsmittel. Mit handwerklichem Können, technischem Verständnis und medizinischem Wissen fertigen sie diese aus Materialien wie Kunststoff, Leder oder Metall. Sie beraten einfühlsam, passen die Hilfen genau an und begleiten die Kundschaft während der Rehabilitation. Der Beruf verbindet medizinische Verantwortung mit handwerklicher Präzision.
Weiterbildung
- Kurse: Angebote von Berufsfachschulen, höheren Fachschulen und dem Berufsverband ORS.
- Berufsprüfung (BP): Fachmann/-frau für Rehatechnik mit eidg. Fachausweis
- Höhere Fachprüfung (HFP): Dipl. Orthopädist/in, Dipl. Rehabilitationsexperte/-expertin für sehbehinderte und blinde Menschen
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Fragen und Antworten zum Lehrberuf
Was macht ein/e Orthopädist/in EFZ?
Du stellst orthopädische Hilfsmittel wie Prothesen, Orthesen und Rehabilitationsmittel her, die Menschen mit eingeschränkter Bewegungsfreiheit helfen. Dabei arbeitest du eng mit Ärztinnen, Physiotherapeuten und der Kundschaft zusammen.
Wie lange dauert die Ausbildung?
Die Ausbildung dauert 4 Jahre und findet in orthopädischen Werkstätten sowie an der Berufsfachschule in Zürich oder Lausanne statt.
Welche Voraussetzungen brauche ich?
Du solltest handwerklich geschickt, technisch interessiert und einfühlsam im Umgang mit Menschen sein. Gute Leistungen in Rechnen, Physik und Zeichnen sind ebenfalls wichtig.
Welche Weiterbildungsmöglichkeiten habe ich?
Du kannst dich z. B. zur Fachperson für Rehatechnik (BP) oder diplomierten Orthopädisten (HFP) weiterbilden. Auch Auslandeinsätze oder Führungspositionen sind möglich.
Wo arbeitet man in diesem Beruf?
Du arbeitest in orthopädischen Ateliers, Kliniken oder Rehazentren - meist selbstständig oder in kleinen Teams. Der direkte Kontakt mit der Kundschaft gehört fest zum Berufsalltag.